Manfred Wenz selbst trägt wenig eigenes Parfüm. „Ich möchte mir die Nase frei halten“, erklärt er und führt weiter aus, dass die menschliche Nase nicht sehr leistungsstark sei: „Wer einen Duft wirklich erfassen will, darf pro Tag nur einen einzigen versuchen.“
Der Parfümeur hat eine ausgesuchte Kundenschar, die sich gerne auf die Expertise des Kreativen verlässt. Zu wem welcher Duft passt, erkennt der Meister schon am äußeren Erscheinungsbild. „Zu einer schlanken Blonden passt eher ein frischer, sportlicher Duft mit Citrus-Elementen, während mit einer fülligen Erscheinung eher etwas Blumiges, Ausdrucksvolles harmoniert“, weiß er. Darüber hinaus ist ihm bei seiner Arbeit natürlich auch sein olfaktorisches Gedächtnis äußerst dienlich.
Zuletzt noch ein Hinweis in Sachen exklusive Weihnachtsgeschenke: Wer reine Individualität erleben will, kann sich von Manfred Wenz – für 5000 Euro aufwärts – ein eigenes Parfüm kreieren lassen.
Ein Artikel von Stefanie Zeiler


